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04.03.2026
16:36 Uhr
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Für Frankreichs Präsident ist der Krieg in Iran „außerhalb des internationalen Rechts“. Untätig ist er aber nicht. Um französische Interessen und Alliierte zu schützen, beordert er die „Charles de Gaulle“ ins östliche Mittelmeer.

Sieben Minuten sprach Frankreichs Präsident Macron in den Abendnachrichten. Auf dem Schreibtisch: ein Zinnsoldat und ein Buch des chilenischen Dichters Pablo Neruda. Foto: SEBASTIEN BOZON/AFP
Es kommt nicht oft vor, dass sich Frankreichs Präsident in einer Videoansprache an das Volk wendet: die Nationalhymne zum Einstieg, ein Blick auf den Palais de l'Élysée in der Abenddämmerung. Außer an Neujahr braucht es dafür schon sehr ungewöhnliche, dramatische Gründe.
Emmanuel Macron hält in dieser „Epoche des Wandels“ eine „fortgeschrittene Abschreckung“ für notwendig, auch für Europa. Die gesamte Entscheidung über Planung und Einsatz der nationalen Atomwaffen bleibt aber in Paris.
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